Geschichtsrevisionismus von Eckard Stedeler (Friedensforum) – Angriff auf jede Logik: Umdeutung des Schwur von Buchenwald und Zur Verführung der Göttinger Bürger*innen zu Ostern ’25

Am Samstag, 19. April 2025 fand in Göttingen am Nabel (Als Nabel bezeichnen die Göttinger*innen den Ort des Denkmals »TANZ« in der Fußgängerzone, Kreuzung Weender Straße und Theater-Prinzenstraße) eine sogenannte Osterkundgebung statt zu der der ehemalige Schullehrer Eckard Stedeler für sein Göttinger Friedensforum und mutmaßlich Wilhelm J.P. im Namen seines ZFG, für das er auch Demos anmeldet und dort auch Reden hält, eingeladen hatten.

In der Einladung des Eckard Stedeler (Göttinger Friedensforum) hieß es:

„Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! lautete der Schwur nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung vom Hitler-Faschismus vor 80 Jahren am 8. Mai 1945.“

Einen solchen Schwur, wie ihn Eckard Stedeler in seiner Einladung versendete, aber auch in einer Rede wiedergegeben wurde, gibt es nicht. Es gab den Schwur von Buchenwald vom 19. April 1945, dessen Kernaussage wie folgt lautet

„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel. Das sind wir unseren gemordeten Kameraden und ihren Angehörigen schuldig.“

Volltext des ganzen Schwures von Buchenwald, findet sich unter anderem auf der Webseite der Gedenkstätte Buchenwald und in der Wikipedia unter Widerstand im KZ Buchenwald

Geschichtsrevisionismus von Eckard Stedeler:

Mit der Umdeutung des antifaschistischen Schwurs von Buchenwald, macht sich der ehemalige Lehrer Eckard Stedeler, der auch heute noch Einfluss auf die politische Willensbildung von jungen Menschen und Menschen in der Selbstfindungsphase (u.a. LQBTI+) hat, dem Geschichtsrevisionismus schuldig und versucht damit offensichtlich seine eigene, kremelfreundliche Agenda in der Öffentlichkeit zu verbreiten und etablierte Fakten umzudeuten. Fragen und Anmerkungen dazu beantworte Herr Stedeler nachweislich nicht.
Die gleiche Methode Geschichte umzudeuten wendet auch Żaklin Nastić vom BSW an. Das wurde, wenn auch etwas verklausulierter als bei Stedeler, in ihrem Post am 8. Mai 2025 auf Twitter deutlich (screenshot).

Kommentar:

Kriegs-Gewalt, Vergewaltigungen, Kindesentführungen, Drohnenangriffe und gezielter Einsatz von Spionage und Desinformation, wie es die Menschen in der Ukraine seit 2014 erleben und zu denen sich Volkslehrer wie Stedeler nicht äussern, verhindert und bekämpft man nicht mit Gelaber und Friedensfahnen, sondern mit angemessener, bewaffneter Notwehr. Das ist die Lehre in Deutschland aus der Zeit des Faschmismus von 1933-1945.

Bei der Kundgebung des Eckard Stedeler waren neben Personen, die auch an den Querdenker-Demos teilnahmen, in Teilen an der Ausgestaltung beteiligt:

Beteiligt:

Dr. Meinhart Krischke-Ramaswamy, Mohan, Göttingen, (u.a. ehemaliger Chef einer Waldorf-Schule und des Stadtradios Göttingen und als damaliger Spitzenkandidat Piraten NDS, heute Vorsitzender Hans – Litten – Archiv – Verein zur Errichtung und Förderung eines Archivs der Solidaritätsorganisationen der Arbeiter- und Arbeiterinnenbewegung und der sozialen Bewegungen (Rote-Hilfe – Archiv) e.V. bekannt)
Annette Ramaswamy, Göttingen (für die Anti-Atom-Initiative Göttingen (AAI), die zu Beginn aus 60 Bürger*innen und heute nur noch aus wenig aktiven besteht, nachdem diese Bürgerinitiative durch eben jenen antidemokratischen Entrismus gezielt unterwandert wurde)
Wilhelm J.P. (u.a. als Sprecher und Anmelder von Intifada-Demos in Göttingen der u.a. Kleinstgruppen SFP, ZFG, Zaytoun Göttingen bekannt)

Unterstützung durch Teilnahme:

Edgar Schu (Ratsmitglied Göttinger Stadtrat USE Gruppe, auch bekannt durch Aktion gerechter Frieden in Nahost, BDS und AKL – Unterstützung)
Dr. Jochachim Bons ( u.a. Linke Göttingen, Wahlergemeinschaft Göttinger Linke, IG Metall und DGB Göttingen)
Heino Berg (u.a. AKL, Sprecher der trotzkistischen Polit-Sekte SAV Göttingen und Büro für Frieden und Soziales – BFS e.V.)

Und ein sehr kleiner Teil der Göttinger Bevölkerung die sich verführen ließen und sich dann mitten in einem kleinen, palästinensischen Fahnenmeer wiederfanden.

Was ist Entrismus?

Entrismus ist eine politische Strategie, vor allem von trotzkistischen Organisationen, bei der Mitglieder verdeckt oder offen in größere Parteien, Gewerkschaften oder Bewegungen eingeschleust werden, um deren Ziele von innen zu beeinflussen, Mitglieder zu gewinnen oder die Organisation für eigene Zwecke zu instrumentalisieren, oft um ideologische Positionen zu verankern oder eine legale Arbeitsbasis zu schaffen. Ziel ist es, Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen und/oder die »Wirtsorganisation« unter die eigene Kontrolle zu bringen.

Kleine Auswahl Quellennachweise:

Dr. Meinhart Krischke-Ramaswamy
https://web.archive.org/web/20160502071741/https://weltdemokratie.de/033d3a9c4709e3b03/033d3a9c470d1855d1.html

Annette Ramaswamy
AAI https://anti-atom-initiative-goettingen.de/sicherheitslucke-im-akw-grohnde/
https://web.archive.org/web/20161225062204/https://anti-atom-initiative-goettingen.de/sicherheitslucke-im-akw-grohnde/

Edgar Schu
Aktion gerechter Frieden in Nahost https://archive.ph/UwHan
AKL https://rundblick-niedersachsen.de/wie-die-linksextremen-bei-der-linken-gebaendigt-werden
BDS https://web.archive.org/web/20221107143807/https://bds-kampagne.de/protestschreiben-zur-erklaerung-der/

Heino Berg
AKL https://web.archive.org/web/20250322062018/https://www.die-linke-goettingen.de/kreisverband/gruppen/antikapitalistische-linke/
SAV https://web.archive.org/web/20160323230836/https://www.sozialismus.info/2016/02/sav-in-goettingen-erfolgreiche-veranstaltungen/
BFS https://web.archive.org/web/20241121220314/https://zeitung-gegen-den-krieg.de/kontakt/

Einzig Trost:
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbund Göttingen, Agnieszka Zimowska, hatte in diesem Jahr nicht zur Osterkundgebung des Eckard Stedeler aufgerufen.

Verwunderung:
Für Verwunderung jedoch sorgt Dr. Joachim Bons, dass er den geschichtsrevisonistischen Schmonzes von Eckard Stedeler durchgehen lässt; Denn Bons weiß es eigentlich besser, ist doch seine 1995 veröffentlichte Dissertation unter dem Titel »Nationalsozialismus und Arbeiterfrage : zu den Motiven, Inhalten und Wirkungsgründen nationalsozialistischer Arbeiterpolitik vor 1933« durchaus fundiert und von Ahnung geprägt. Aber im RRRRRRRRevolutionsmodus, gehn auch bei den vermeintlich Klügsten und Besten was Linke Göttingen/Göttinger Linke zu bieten haben, die Pferdchen durch.

Eigenes Bildmaterial vom 19. April am Nabel in Göttingen

Gegen Jeden Antisemtismus!
Lang lebe die Ukraine!