Weiterer antisemitischer Intifada-Account in Göttingen offline – Razzien und Hintergründe

Nachdem in der Nacht zum 28. Mai 2026 der antisemitische Account „intifada_goe“ mit Göttingen-Bezug auf der Plattform Instagram entfernt wurde¹, folgte Anfang Juli die Sperrung eines weiteren Kanals aus dem selben Spektrum. Die Insta-Accounts hatten über Monate hinweg eine erhebliche Reichweite erzielt und antidemokratische sowie antiisraelische Hetze, Sachbeschädigungen und Tötungsaufrufe gegen Angehörige der israelischen Armee (IDF) verbreitet. Trotz der Löschung des Nachfolge-Accounts ist davon auszugehen, dass die relevanten Bestandsdaten – darunter Registrierungs-E-Mails, Telefonnummern, IP-Adressen und Login-Protokolle – für die Ermittlungsbehörden gesichert wurden.

Hausdurchsuchungen in der antiisraelischen Szene?
Am 1. August 2026 thematisierte der Göttinger Instagram-Kanal „Studies for Palestine Göttingen“ mutmaßliche Hausdurchsuchungen. In dem Beitrag wird behauptet, die Kriminalpolizei – im Text salopp als „Bullen“ bezeichnet – ermittle wegen des Verdachts der Gründung einer kriminellen Vereinigung. Auf einer als Flyer geteilten Grafik, die auch von „Ende Gelände Göttingen“ und dem „SDS Göttingen“ als Kooperationspartner verbreitet wurde, heißt es als Verhaltenstipp für diese Personen: „Eine saubere Wohnung ist eine sichere Wohnung.“

Netzwerke und digitale Verbreitung
Für die Verbreitung und Bewerbung der strafrechtlich relevanten Inhalte durch Likes, Kommentare und Shares waren neben den mittlerweile gesperrten Insta-Profilen »@intifada_goe« und »@muqawama_goe« vor allem der noch aktive Account »@sfp_goettingen« sowie das Insta-Profil einer mutmaßlich islamistischen Frau aus dem libanesischen Spektrum verantwortlich.

Zugriff auf sensible Daten an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG)?
Eigene Open-Source-Intelligence-Recherchen (OSINT) werfen Fragen zur Sicherheit sensibler Daten auf. Die erwähnte, aus dem Libanon stammende Person ist laut ihrem LinkedIn-Profil als »biomedizinische Wissenschaftlerin« an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) tätig. Eine weitere, mit dem SFP vernetzte, allerdings männliche Person syrischer Herkunft, die in der Göttinger Linke aktiv ist, gibt in seinem Online-Profilen und einem Instagram-Video an, in einem digitalen Aufgabenbereich an der UMG beschäftigt und dort als Vertrauensperson tätig zu sein. Aufgrund dieser beruflichen Positionen besteht der Verdacht, dass beide Personen potenziell Zugriff auf hochsensible, personenbezogene Daten von Patient*innen und Mitarbeiter*innen der UMG haben könnten.

Fazit
Die Entwicklungen zeigen, wie tief antidemokratische und israelhassende Strukturen in lokalen Institutionen und Netzwerken verwurzelt sind. Das mangelnde rechtzeitige Einschreiten und die fehlende Aufklärung hinsichtlich Entrismus², führte zu einer Verfestigung von Bedrohungslagen, die neben den hybriden Angriffen aus Russland, die freiheitliche Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland und Europas gefährden.
Wer sich selbst ein Bild von der Radikalität der Akteure machen möchte, kann sich die öffentliche Durchsage der erwähnten Aktivistin aus dem September vergangenen Jahres (5. September 2025) am Carré in Göttingen anhören: Dritte Rednerin Standbild mit Ton.
Sowohl die massiven, klandestin über mehr als ein Jahr durchgeführten, antisemitischen Sachbeschädigungen, als auch die Hetze bei Zusammenkünften des Spektrums in Göttingen sind gut und umfangreich für Chroniken und Karten (Maps) dokumentiert.

Über den Autor:
Mein Name ist Ulrich Eberhardt. Ich bin als Blogger und Künstler in Göttingen seit den Nazidemonstrationen an meinem Wohnort bekannt und werde unter anderem auf der sogenannten NSU-Liste geführt, dies ist im 2. Bundestagsuntersuchungsausschuss (NSU II) dokumentiert, meine personenbezogenen Daten unterliegen dort und beim BKA einem Aktenmoratorium. Von Neonazis, Islamisten und Teilen der antidemokratischen Linken werde ich als „antideutsch“ diffamiert. Meine persönliche Verantwortung, dass Auschwitz nie wieder sei³, geht weit über das hinaus, was wir in Deutschland als Staatsräson gegenüber dem Staat Israel bezeichnen und sie, also meine Verantwortung, ist in der Historie von Teilen meiner Familiengeschichte mit NS-Bezug begründet.

Für sachliche Rückfragen sowie für die Weitergabe und Entschlüsselungen von Belegen bezüglich ggf. vorliegender staatsgefährdender Straftaten stehe ich zur Verfügung.

(Aufgrund meiner Rechtschreibschwäche habe ich bei diesen einen Beitrag eine KI die Fehler korrigieren lassen und damit die Lesbarkeit verbessert. Bezgl. der infestgativen Informationen, die in Göttingen weder gepflegt noch von einem breiten Spektrum unterstützt werden, habe ich den Text von einen Rechtssekretär – dem ich sehr dankbar für die Unterstüzung bin – gegelesen BEKOMMEN.)

¹ https://bsky.app/profile/hirtlitschka.bsky.social/post/3mmvfsajzes2f
² https://de.wikipedia.org/wiki/Entrismus
³ vgl.Theodor W. Adorno »Erziehung nach Auschwitz« https://mbeim.nrw/system/files/media/document/file/09_3_lehrerbildungsprogramm_yadvashem_anlage3.pdf