Bei meiner 2 stündigen Kurzintervention am gestrigen Samstag am Alten Rathaus in Göttingen, mit Aufmerksmachen auf das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 in Israel, fiel auf, dass der Wahlwerbestand der „Göttinger Linke“, vom Göttinger Chef der „Kommunistischen Plattform“ (KPF)*, Dr. Peter Strathmann, angeleitet und abgebaut wurde. Wie u.a. Fotoaufnahmen von zurückliegenden Parteitagungen und Versammlungen der mittlerweile offen israelfeindlichen Partei „Die Linke“ Niedersachsen belegen, ist Peter Strathmann auch mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Diether Dehm eng vernetzt, dessen nachgewiesene Stasi-Vergangenheit als IM „Willy“ belegt ist und der politisch durch seine konsequente Verbreitung kremlnaher Positionen auffällt.
Auch am „GoLi“ Stand: Antiisraelische Demonstrantin als „Spitzenkandidatin“

Mittags anwesend und am Flyerverteilen für „GöLi“ war auch Annette Ramaswamy, die tags zuvor noch mit Personen des „Friedensforum“ bei palästinensischer Demonstration mit etwa 30 Teilnehmern am Alten Rathaus und am Nabel beteiligt war. Während die Göttinger Linke sie als Spitzenkandidatin promotet, tritt Ramaswamy auf aussichtslosem Platz im Ostviertel an.
Schon 2025 war Annette Ramaswamy nebst ihrem Gatten, dem ehemaligen Göttinger Piraten-Chef, bei antiisraelischer Demonstration mitmarschiert:

Verbale Provokationen von vermeintlich Friedensbewegten
Bei meiner Kurzintervention durch das Zeigen eines Plakats und dem Verteilen eigener Flyer, die auf die Hamas-Massaker aufmerksam machten, gab es zwei verbale Provokationen von Flyerverteilern des Friedensforum gegen 12:45 Uhr, bei denen ich jedoch passiv blieb und die gegen mich gerichteten Beschimpfungen als „Genozid-Leugner“ unbeantwortet lies [u. a. im HD-Stream durch LIVE Webcam Germany: Göttingen – Historisches Rathaus und Gänseliesel-Brunnen dokumentiert].
Erstaunlich: KPF in Göttinger Linke und immer noch in Partei Linke Göttingen
Derzeit wird die KPF in Göttingen immer noch als „Strömung“ bei der Partei „Die Linke“ Göttingen geführt [zuletzt abgerufen am 30.08.2026, Hyperlink und Memento]. So sind auf der Website von „Die Linke“ Göttingen nach wie vor Pamphlete veröffentlicht, die dort inhaltlich ihre antidemokratischen und verschwörungsideologischen Ansichten wiederspiegeln.
Fazit
Man kann also zusammen fassen, dass trotz aller Beteuerungen die Linke Göttingen und Göttinger Linke zwei Seiten einer Medaille sind, deren Rand das Bündnis Sahra Wagenknecht mit Eckard Fascher und Edgar Schu bildet [vgl. u. a. Göttinger Blätter August 2026, Hyperlink zuletzt abgerufen 30.8.2026 und memento].

Dankbarkeit für das Gespür und Resonanz jüdischer und nicht jüdischer Menschen
Positiv hervorzuheben ist die Resonanz zu meiner Kurzintervention von jüdischen und nicht-jüdischen Menschen, die das Extsizenzrechts Israels als bedingungslos erachten und im Gespräch mit mir, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, auf das Schärfste veruteilten. Es sind sehr aufmerksame Menschen gewesen, ein kleines blau-gelbes Freundschafts-Armband, das mir Chairia geflochten hatte, muss ihnen Mut gemacht haben, mit mir neben dem Schrecken des 7. Oktober 2023 in Israel auch über den Überfall Putins auf die Ukraine in Dialog zu treten. DANKE!
Über den Autor
Mein Name ist Ulrich Eberhardt. Ich bin als Blogger und Künstler in Göttingen seit den Nazidemonstrationen an meinem Wohnort in der Südstadt mit meinem Nickname hirtlitschka bekannt und werde auf der sogenannten NSU-Liste geführt, dies ist im 2. Bundestagsuntersuchungsausschuss (NSU II) dokumentiert, meine personenbezogenen Daten unterliegen dort und beim BKA einem Aktenmoratorium. Von Neonazis, Islamisten und Teilen der antidemokratischen Linken werde ich als „antideutsch“ diffamiert. Meine persönliche Verantwortung, dass Auschwitz nie wieder sei [vgl. Theodor W. Adorno: Erziehung nach Auschwitz.1966], geht weit über das hinaus, was wir in Deutschland als Staatsräson gegenüber dem Staat Israel bezeichnen und sie, also meine Verantwortung, ist in der Historie von Teilen meiner Familiengeschichte mit NS-Bezug begründet. Seit 2009 stelle ich Fragen im Stadtrat und Kreistag und gebe dort Anregungen. Im Landtag nutze ich das Eingaberecht, manchmal erfolgreich.
*Die Kommunistische Plattform (KPF) ist eine durch Kader geleitete, anti-westliche, Russland zugewandte, verfassungsfeindliche Organisation, die den demokratischen Rechtsstaat ablehnt, einen Systemwechsel als Ziel hat, die SED-Diktatur verharmlost und die Opfer des Stalinismus verhöhnt.
