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  • Fotobericht von Anti-Israel-Demo einer der Parlmeyer-Gruppen am 11. August 25 in Göttingen

    Fotobericht von Anti-Israel-Demo einer der Parlmeyer-Gruppen am 11. August 25 in Göttingen

    Fotos auf flickr https://www.flickr.com/photos/182166336@N04/albums/72177720328321869/

    Offensichtlich kurzfristig am Vormittag als Versammlung angemeldet und danach auf Instagram mit mittlerweile nur noch mässiger Reichweite beworben, versammelten sich etwa 40 bis 50 Personen aus dem Anti-Israel-Spektrum – teils an der Alma Mater Göttingen als Studierende eingeschrieben, geringen teils aus dem Unterstützerkreis OM10/Soziales Zentrum – mit überwiegend Palitüchern um den Hals bzw. um den Kopf gewickelt und mit Schildern, um vermeintlich Medienschaffende die getötet worden sein sollen, zu betrauern. Skandiert wurde in Slogans unter anderem Israel würde Kinder töten und deutsche Medien würden lügen (vgl. »Kindermörder Israel!« und Verschwörungstheorie »Lügenpresse«. Der mehrfach verurteilte ehemalige Göttinger Piratenchef bzw. ehemalige Chef des Göttinger Stadtradios trug sogar ein Schild auf dem dem Staat Israel »Massenmord« vorgeworfen wird.

    Zum Selbstverständnis von Pressefreiheit vereinzelter Göttinger Palestina-Apologeten

    Thema der Versammlung soll Pressefreiheit gewesen sein. Welches Verständnis man von der demokratisch geschützten Freiheit der Berichterstattung hat, wurde mir dann auch hautnah demonstriert: Einer der Anwesenden in Gelbweste und Palituch kam auf mich zu und sprach mich mit Vorwürfen an, auf die ich nicht reagierte. Es muss die Stoischkeit sein, die ihn angestachelt haben muss, er sagte „dann geh ich jetzt zur Polizei wegen der Portraitaufnahmen letztes mal“. Im Anschluss fragte die Polizei nach meiner ID, was diesmal sehr schnell ging, so konnte ich mit sehr kurzer Unterbrechung weiter beobachten, Notizen machen, fotografieren.

    Gegen 19.15 bin ich dann weg, auch weil diese Leute ein bisschen medienscheu und stark emotionalisiert wirkten und auch noch aus einem anderen Grund, der im nicht öffentlichen Tagebuch besser untergebracht ist. Laut Webstream vom Marktplatz hatte dann auch die Polizei gegen 20.30 Uhr Feierabend, zumindest bei diesem Einsatz.


    Auf dem Rückweg wieder antisraelische Sachbeschädigungen

    Auf dem Rückweg ist mir dann noch ein frisch geklebt wirkendes Plakat (Sachbeschädigung, vermtl. diesmal ohne Substanzverletzung) aufgefallen, was ich schon an anderer Stelle heute früh fand: Auf dem Plakat werden alle israelische Soldaten in deutscher Sprache als »Vergewaltiger« und »Mörder« bezeichnet, auch eine schlecht übersetzte hebräische Version des Textes ist auf dem Plakat. Das Foto davon packe ich mit weitgehend verpixeltem Kontent mit ins flickr-Album.

    Hyperlinks

    Fotos auf flickr

    Nichts gegen Juden ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung »Kindermörder Israel!«

    Bund für politische Bildung Verschwörungstheorie »Lügenpresse«

    IDF Dokumente (4959 EN) vom 23. Oktober 2024 6 Al – Jazeera Journalists Hamas and Islamic Jihad Terrorists und daraus auch das Beitragsbild