Kategorie: Synagogenplatz

  • Grillkohle am Denkmal Synagogenplatz Göttingen

    Grillkohle am Denkmal Synagogenplatz Göttingen

    Nachdem es ein paar Tage im denkmalgeschützten Bereich des von Corrado Cagli 1973 fertiggestellten Mahnmal Synagoge an der Ecke Obere- und Untere-Masch-Straße ganz gut aussah (weniger Verpackungsmüll, keine Drogenkonsumreste, kein Uringeruch und unten von fleißigen Leuten gekehrt), frag ich mich mittlerweile ob das einfach Absicht ist, denn es sieht bewusst auf den denkmalgeschüützten Bereich hingeschütet aus.

    Das, der dokumentierte OM10 Sperrmüll letztens und die fremdbestimmte, politische und teilweise antisemitische Kontextualisierung des Ortes an dem am 9. November 1938 die Synagoge abgefackelt wurde, sind nicht mehr zu tolerieren (vom lateinischen tolerare »ertragen« bzw. »aushalten«).

    Vlt. führt mal jemand von den Vernuftbegabten ein paar sensibilisierende Gespräche und stärkt soziale Kompetenzen, der mehr und mehr radikalisiert-gemachten Heranwachsenden und Menschen in der Selbstfindungsphase.

    Appell!

    Diese Schändungen müssen aufhören!
    Sowie die unzähligen, antiisraelischen Sachbeschädigungen und der damit verbundene Psychoterror in der Stadt und auf dem Uni-Gelände enden müssen!

  • Wieder Müll auf Synagogenplatz dokumentiert

    Wieder Müll auf Synagogenplatz dokumentiert

    Heute lag auf(!) dem Synagogenplatz Sperrmüll vermtl. [Update: 19.07.2025: Zwei Quellen bestätigen Besteller war OM10, eine natürliche Person ist nicht bekannt] vom OM10.

    Kurzbericht: Zeitweise wurde heute meine Freiheit der Berichterstattung eingeschränkt durch ins Bild springen, an die Kamera fassen, massives ansprechen, umstellen und Forderung nach Dokumenten.
    Die vermeintlich Betroffenen meiner Dokumentation, die sich durch ihr Verhalten auch zum Gegenstand der Berichterstatung gemacht haben, verständigten die Polizei, sie wurden über ihre Rechte belehrt, ich konnte weiter dokumentieren. Eine Anzeige wegen Nötigung wird auch kein Geschichtsbewusstsein und Soziales Verhalten schaffen.

    Danach gab es sowas wie ein deeskalierendes Gespräch mit einem engagierten Anwohner, der sich im OM10 u.a. für das „Soziale Zentrum“ enagiert, ob daraus Früchte hervorgehen möchte ich erfahrungsgemäss und in Anbetracht der Hasskommentare die über mich verbreitet werden, eher bezweifeln.

    Die Personen die die Situation essklaierten, räumten wenigstens den Müll beseite, Zeug das im denkmalgeschützten Bereich grundsätzlich nichts verloren hat.

    Lesetipp, aus gegebenem Anlass: Karl Popper

  • Nach Kritik am Zustand des denkmalgeschützten Bereich am Platz der Synagoge Göttingen: OM10 Sockenpuppe* möchte psychiatrisieren

    Nach Kritik am Zustand des denkmalgeschützten Bereich am Platz der Synagoge Göttingen: OM10 Sockenpuppe* möchte psychiatrisieren

    Anonymer Account und mit Hund als Profilbild, der sich offensiv und vertrauensbildend mit mir auf nebenan anfreundete, sein Verhalten dann massiv änderte, hinsichtlich Kritik zum OM 10 schwieg, auf nebeban als auch facebook Diskussionen anzeltet und sobald sich vermeintlich Bürgerliche, Linke und Rechte massiv streiten daraus zurückzog und danach ganz offen für das wegen Verschutzung des Synagogenplatz und wegen Antisemitismus in die Kritik geratene OM 10 wirbt und Personen für einen Verein rekrutiert, möchte mich psychiatrisieren.

    Die Drohung als auch das anonyme Vorgehen erinnert an Methoden in der DDR.

    Psychiatrisieren, Methoden der Stasi:

    „Die Stasi, das Ministerium für Staatssicherheit der DDR, nutzte die Psychiatrie für politische Zwecke, insbesondere zur „Zersetzung“ von Regimegegnern. Dies beinhaltete den Missbrauch von psychiatrischen Gutachten, Zwangseinweisungen und den Einsatz von Medikamenten zur Vernehmung oder Ruhigstellung.“

    *Sockenpuppe (englisch sockpuppet, auch Fakeaccount, Zweitaccount, Multiaccount oder Doppelnick; Plural auch Mehrfachkonten)

    Im OM10 versammeln sich auch die Parlmeyer Gruppierungen (u.a. ZFG) mit Veranstaltungen und Vorbereitungen für Anti-Israelische Demonstrationen bei denen Verschwörungserzählungen sowohl über den Staat Israel, als auch die Bundesrepublik Deutschland (vgl. Rede Willi Parlmeyer am 17. Mai 2025 am Alten Rathaus Göttingen) verbreitet werden. Aus dem Umfeld der Parlmeyer Gruppierungen und von Willi Parlymeyer selbst wird zum Widerstand aufgerufen. Es wurde aus dem Umfeld der Parlmeyer Gruppierungen nachweislich Anfang Juni 2025 ein antisemitischer Farbanschlag begangen, bei dem eine Ordner*in der Parlmeyer Demos beteiligt war und bei dem Sachschaden im oberen vierstelligen Bereich entstanden ist.

    Und natürlich habe ich Belege – denn Belege sind existenziell:

  • Müll im Synagogendenkmal Göttingen 26.6.25

    Müll im Synagogendenkmal Göttingen 26.6.25

    Heute am Synagogendenkmal zum dokumentieren; in dem Moment als ich fotografieren wollte, nahm ein Mann und eine junge Frau im Synagogendenkmal auf der Treppe Platz, sie hatten Döner und Coke. Als ich runter ins Denkmal kam, wurde ich direkt von dem Mann angesprochen ‚Aber nicht fotografieren‘.
    Das man sich mit solchen Ansprachen zum Gegenstand der Berichterstattung machen kann, scheint erst wenig später begriffen worden zu sein, reagieren auf sowas tue ich grundsätzlich nicht, die gingen dann, nahmen ihre Packungen, Futter und Getränkedosen mit und setzten sich auf die Treppe der ehemaligen JVA auf der anderen Straßenseite.

    So sind dann die Bilder entstanden vom Müll im Synagogendenkmal.

    Dem Unterstützerkreis des ‚Sozialen Zentrums‘ im OM10 scheint der Zustand des Platzes und Gedenkorts – an dem am 9. November 1938 die Synagoge abgefackelt wurde – recht egal zu sein, was mich ehrlich gesagt auch nicht mehr wundert, steht das OM10 seit doch seit Anfang diesen Juni im Bericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen getaggt mit »verletzendem Verhalten, israelbezogenenem Antisemitismus und Post-Schoa-Antisemitismus« vgl. Seite 40

    Das im Denkmal Drogen konsumiert werden, hatte ich vorwenigen Tagen bloggt. Heute roch es dort auch nach Pisse. Das ist einfach nur beschämend, aber bestätigt mich darin, das OM10 in keiner Weise mehr mit ehrenamtlicher Zeit zu unterstützen und auch darin vor ca. 6 Monaten die Geschichts-AG des ‚Sozialen Zentrums‘ im OM10 verlassen zu haben.

    PS: Eine Gedenktafel, die mal am Haus war, sollte eigentlich nach Bauabschluss (das war vor ca. 2 Jahren) des Wohnprojekts wieder angebracht werden, aber auch das scheint dort niemand zu kratzen. Oder fast niemand, mit jemand vom Nullfünf FanRaum Göttingen 05 – also ein gestandender Antifaschist – konnte ich ein kurzes Gespräch führen und das thematisieren und man schaut was man machen kann.

    Im Anschluss den Müll entsorgt.

  • Drogenkonsum im Synagogen-Denkmal Göttingen 23.6.25

    Drogenkonsum im Synagogen-Denkmal Göttingen 23.6.25

    Drogenkonsum am Platz der Synagoge Göttingen bei Obere Masch Straße 10 im Waageplatz-Viertel am 23.06.2025 um ~13:30 Uhr

    2 Erwachsene, 1 minderjährige Person ca. 12 Jahre alt.
    Nach deutlicher Aufforderung den Gedenkort zu verlassen und den Müll mit zunehmen, kam man der Ansprache widersprechend, aber gewaltfrei nach.

    Anmerkung: Bemerkt hatten die Drei mich schon vorher und es gab genug Zeit noch ehe die Kamera startklar war den Ort zu verlassen, bzw. den Konsum einzustellen und Müll weg zuräumen. Auch zwei ortsfremde Passant*innen, die das Denkmal fotografieren wollten, zeigten sich sichtlich verstört.