Schlagwort: Göttingen

  • Grillkohle am Denkmal Synagogenplatz Göttingen

    Grillkohle am Denkmal Synagogenplatz Göttingen

    Nachdem es ein paar Tage im denkmalgeschützten Bereich des von Corrado Cagli 1973 fertiggestellten Mahnmal Synagoge an der Ecke Obere- und Untere-Masch-Straße ganz gut aussah (weniger Verpackungsmüll, keine Drogenkonsumreste, kein Uringeruch und unten von fleißigen Leuten gekehrt), frag ich mich mittlerweile ob das einfach Absicht ist, denn es sieht bewusst auf den denkmalgeschüützten Bereich hingeschütet aus.

    Das, der dokumentierte OM10 Sperrmüll letztens und die fremdbestimmte, politische und teilweise antisemitische Kontextualisierung des Ortes an dem am 9. November 1938 die Synagoge abgefackelt wurde, sind nicht mehr zu tolerieren (vom lateinischen tolerare »ertragen« bzw. »aushalten«).

    Vlt. führt mal jemand von den Vernuftbegabten ein paar sensibilisierende Gespräche und stärkt soziale Kompetenzen, der mehr und mehr radikalisiert-gemachten Heranwachsenden und Menschen in der Selbstfindungsphase.

    Appell!

    Diese Schändungen müssen aufhören!
    Sowie die unzähligen, antiisraelischen Sachbeschädigungen und der damit verbundene Psychoterror in der Stadt und auf dem Uni-Gelände enden müssen!

  • Fotobericht von Anti-Israel-Demo einer der Parlmeyer-Gruppen am 11. August 25 in Göttingen

    Fotobericht von Anti-Israel-Demo einer der Parlmeyer-Gruppen am 11. August 25 in Göttingen

    Fotos auf flickr https://www.flickr.com/photos/182166336@N04/albums/72177720328321869/

    Offensichtlich kurzfristig am Vormittag als Versammlung angemeldet und danach auf Instagram mit mittlerweile nur noch mässiger Reichweite beworben, versammelten sich etwa 40 bis 50 Personen aus dem Anti-Israel-Spektrum – teils an der Alma Mater Göttingen als Studierende eingeschrieben, geringen teils aus dem Unterstützerkreis OM10/Soziales Zentrum – mit überwiegend Palitüchern um den Hals bzw. um den Kopf gewickelt und mit Schildern, um vermeintlich Medienschaffende die getötet worden sein sollen, zu betrauern. Skandiert wurde in Slogans unter anderem Israel würde Kinder töten und deutsche Medien würden lügen (vgl. »Kindermörder Israel!« und Verschwörungstheorie »Lügenpresse«. Der mehrfach verurteilte ehemalige Göttinger Piratenchef bzw. ehemalige Chef des Göttinger Stadtradios trug sogar ein Schild auf dem dem Staat Israel »Massenmord« vorgeworfen wird.

    Zum Selbstverständnis von Pressefreiheit vereinzelter Göttinger Palestina-Apologeten

    Thema der Versammlung soll Pressefreiheit gewesen sein. Welches Verständnis man von der demokratisch geschützten Freiheit der Berichterstattung hat, wurde mir dann auch hautnah demonstriert: Einer der Anwesenden in Gelbweste und Palituch kam auf mich zu und sprach mich mit Vorwürfen an, auf die ich nicht reagierte. Es muss die Stoischkeit sein, die ihn angestachelt haben muss, er sagte „dann geh ich jetzt zur Polizei wegen der Portraitaufnahmen letztes mal“. Im Anschluss fragte die Polizei nach meiner ID, was diesmal sehr schnell ging, so konnte ich mit sehr kurzer Unterbrechung weiter beobachten, Notizen machen, fotografieren.

    Gegen 19.15 bin ich dann weg, auch weil diese Leute ein bisschen medienscheu und stark emotionalisiert wirkten und auch noch aus einem anderen Grund, der im nicht öffentlichen Tagebuch besser untergebracht ist. Laut Webstream vom Marktplatz hatte dann auch die Polizei gegen 20.30 Uhr Feierabend, zumindest bei diesem Einsatz.


    Auf dem Rückweg wieder antisraelische Sachbeschädigungen

    Auf dem Rückweg ist mir dann noch ein frisch geklebt wirkendes Plakat (Sachbeschädigung, vermtl. diesmal ohne Substanzverletzung) aufgefallen, was ich schon an anderer Stelle heute früh fand: Auf dem Plakat werden alle israelische Soldaten in deutscher Sprache als »Vergewaltiger« und »Mörder« bezeichnet, auch eine schlecht übersetzte hebräische Version des Textes ist auf dem Plakat. Das Foto davon packe ich mit weitgehend verpixeltem Kontent mit ins flickr-Album.

    Hyperlinks

    Fotos auf flickr

    Nichts gegen Juden ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung »Kindermörder Israel!«

    Bund für politische Bildung Verschwörungstheorie »Lügenpresse«

    IDF Dokumente (4959 EN) vom 23. Oktober 2024 6 Al – Jazeera Journalists Hamas and Islamic Jihad Terrorists und daraus auch das Beitragsbild

  • Sonntag: Bahnhof „Students for Palestine“ – Fotografieren zeitweise gestört und eingeschränkt

    Sonntag: Bahnhof „Students for Palestine“ – Fotografieren zeitweise gestört und eingeschränkt

    Fotos bei flickr: Anti-Israel-Stand von Plastine-Apologeten 27.7.25 Göttingen Bahnhof

    Gestern, am Samstag 26.7.25 hatte der Instagram-Account „sfp_goettingen“ einen „Infostand“ am Bahnhof von Göttingen für heutigen Sonntag beworben und für die Bewerbung des Standes u.a. Bilder und Videos von sehr kleinen, abgemagerten und kranken Kindern, einem offenbar im sterben liegenden, sehr abgemagerten Mann und einen offenbar abgemagerten Toten veröffentlicht. Bilder und Videos die offenbar emotionalisieren und politisch Wirkung erzielen sollen. Die Echtheit des Bilder/Videos sind auch Gegenstand der Recherche.

    Infostand nicht 48 Stunden vorher angemeldet

    Offensichtlich war der Infostand zum Zeitpunkt des Stattfindens nicht angemeldet, zumindest kam die Polizei vorbei und zwei Polizeibeamte führten Gespräche und nahmen Daten vermtl. zur Anmeldung auf.

    Die Strategie: Slapp

    Das war dann auch der Zeitpunkt als aus dem Infostand heraus drei sehr junge Personen auf mich zu kamen, sich zwischen mich und den Infostand stellten und mir Fragen stellten, das übliche „Für wenn fotografieren sie“, „Wo ist ihr Presseausweis“, „Wir wollen nicht fotografiert werden“. Der Wortfühhrer dieser kleinen Gruppe ging dann zu einem Polizeibeamten, der dann meine Identität erfragte – was auch wieder die These stützt, das Palästina-Apologet*innen möglichst viele Personen in ihre Ereignisse verwickeln wollen, primär den Staat den sie in fast allen Reden ablehnen und zum Widerstand aufrufen, also Polizei und Justiz, aber auch immer wieder im Fokus von Palästina-Apologeten kritische Blogger und Journalisten die mit Methoden des Slapping einzuschüchtern sind. Der Wortführer, der mich mehrfach ansprach, ging dann noch häufiger zum Polizeibeamten, nachdem der Wortführer mir sagte er wolle mich wegen Portraitaufnahmen anzeigen. Es gab dann nochmals ein Gespräch mit den Beamten und ein betrunkener wirkender Zeuge der auf der Bank daneben saß, meldete sich dann auch noch zu Wort und wurde inkl. seiner Personalien auch gehört.

    Da ich genug fotografiert hatte und die Sache auch nicht noch befeuert werden sollte, ging ich danach noch zum Syngogenplatz zur Mülldokumention und entsorgen des dortigen überwiegend Verpunkungsmüll, wie mittlerweile fast jeden Tag.

    Auf dem Nachhauseweg sah ich dann noch ein paar „Sachbeschädigungen for Palastine“ bei Kaufland in der City, von denen ich eine übermalte Schmiererei und eine offensichtlich frische mit in das flickr-Album packe bzw. hier als Beitragsbild verwende.

  • Wieder Müll auf Synagogenplatz dokumentiert

    Wieder Müll auf Synagogenplatz dokumentiert

    Heute lag auf(!) dem Synagogenplatz Sperrmüll vermtl. [Update: 19.07.2025: Zwei Quellen bestätigen Besteller war OM10, eine natürliche Person ist nicht bekannt] vom OM10.

    Kurzbericht: Zeitweise wurde heute meine Freiheit der Berichterstattung eingeschränkt durch ins Bild springen, an die Kamera fassen, massives ansprechen, umstellen und Forderung nach Dokumenten.
    Die vermeintlich Betroffenen meiner Dokumentation, die sich durch ihr Verhalten auch zum Gegenstand der Berichterstatung gemacht haben, verständigten die Polizei, sie wurden über ihre Rechte belehrt, ich konnte weiter dokumentieren. Eine Anzeige wegen Nötigung wird auch kein Geschichtsbewusstsein und Soziales Verhalten schaffen.

    Danach gab es sowas wie ein deeskalierendes Gespräch mit einem engagierten Anwohner, der sich im OM10 u.a. für das „Soziale Zentrum“ enagiert, ob daraus Früchte hervorgehen möchte ich erfahrungsgemäss und in Anbetracht der Hasskommentare die über mich verbreitet werden, eher bezweifeln.

    Die Personen die die Situation essklaierten, räumten wenigstens den Müll beseite, Zeug das im denkmalgeschützten Bereich grundsätzlich nichts verloren hat.

    Lesetipp, aus gegebenem Anlass: Karl Popper

  • Bilder von „friedensbewegtem“ Treffen an der Alma Mater Göttingen – Saturday July 5th, 2025.

    Bilder von „friedensbewegtem“ Treffen an der Alma Mater Göttingen – Saturday July 5th, 2025.

    Der umstrittene Reiner Braun (u.a. Friedenswinter und Montags-Wahnmachen), der zuletzt der Ukraine ihr Verteidigungsrecht absprach, war heute in Göttingen.

    Bilder auf flickr https://www.flickr.com/photos/182166336@N04/albums/72177720327352398

    Bilder von der Zusammenkunft NatWiss mit etwa 30 Teilnehmer*innen an der Uni Göttingen, die laut den Veranstaltern auch „Unterstützer“ gewesen sein soll.

  • Weniger Müll am Synagogenplatz – stattdessen ein mutm. Deal am Waageplatz beobachtet und in bedrohliche Situation geraten

    Weniger Müll am Synagogenplatz – stattdessen ein mutm. Deal am Waageplatz beobachtet und in bedrohliche Situation geraten

    Freitag 27. Juni 2025 am Synagogenplatz zum dokumentieren gewesen; es war weniger Müll im Synagogendenkmal als zuvor. Ich bin dann noch über den Waageplatz bei der Staatsanwaltschaft gelaufen, dort wo auch Drogen vertickt (verticken, Jargon für Drogenhandel) werden und ein paar meist sehr junge Menschen im Rausch, Entzug und meist dehydriert auf den Bänken sitzen. Dabei habe ich eine Übergabe von vermutlich Drogen beobachtet, eine junge Person mit blondem Zopf kam an den Leinekanal mit einem recht neuen Pedeleg (das ist mir erst später, wie auch der Zopf, beim Betrachten eines Bildes aufgefallen) am Waggeplatz, oben drüber ist die Parkfläche mit Treppe hinunter, dort saßen und standen ein paar von den mutmaßlichen Drogenhändlern von denen dann geschwindt zwei Personen zu der jungen Person mit dem Zopf gingen. Einer gab der anderen Person etwas und der gab das der jungen Person die mit dem Pedeleg kam. Da ich das als Drogenübergabe interpretierte, fertigte ich davon ein Bild an. In dem Moment rannte eine der Personen den Weg zu mir in Höhe der Leinekanalbrücke (Waageplatz/Reitstallstraße) am Parkplatz des Carre, er war extrem schnell und baute sich vor mir auf, was wohl einschüchternd auf mich wirken sollte, fing an zu reden, wurde dabei lauter und wikrte bedrohend, er teilte mir mit das er ein Problem mit mir habe, mit das was ich hier tue und ich aufhören soll zu fotografieren, er kam immer näher und berührte mich dabei am Arm, ich gab ihm verbal und sehr laut mehrmals Contra warnte bei meiner dritten Ansage das er nun Abstand nehmen solle und ich sagte ihm das er sich nun zum Gegenstand der Berichterstattung macht. Dann lief er weg, davon fertigte ich Bilder an, da er zum Gegenstand meiner Berichterstattung wurde.

    Danach wurde ich von mehreren Personen die dort mutmaßlich auch checken (Checken, ebenfalls Jargon für Drogen verkaufen) fixierend beobachtet und höhnisch wirkend angelacht. Ich ging dann erst zur Staatanwaltschaft, die hatte zu dem Zeitpunkt – es war weit nach 12 Uhr – geschlossen, dann ging ich zum Synagogenplatz und verständigte die Polizei, sagte wer ich bin und wo ich befinde, schilderte grob den Sachverhalt und gab auf Nachfrage eine Personenbeschreibung durch. Die Polizeibeamtin wirkt dabei auf mich sachlich, aber auch irgendwie beruhigend, ihre Nachfragen konkretisierten meine noch frische Erinnerung und ihre Ruhe und Präzision beim Fragen gaben mir ein Gefühl der Sicherheit. Etwa 2 Minuten später traf ein Wagen der Göttinger Polizei ein. Die Beamten waren sehr sachlich und haben sich alles angehört und das aufgenommen und sich die Bildvorschau auf der Kamera betrachtet. Sie kannten sich auch gut mit Presserecht und dem Recht am eigenen Bild aus, was ich vor relativ langer Zeit bei der Göttinger Polizei so nicht erlebt hatte, zum Beispiel beim dokumentieren von Demonstrationen (das bedeudet für mich das »Fehlerkultur« nicht nur eine Worthülse ist). Weil ich noch offensichtlich aufgeregt auf die Polizeibeamten wirkte, empfahl mir einer gleich mal was zu trinken, dann fuhren sie weg. Danach bin ich dann noch Freunde und ehemalige Arbeitskollg*innen in einem Cafe besuchen gegangen und hab mir einen Havermilch Cappuchino gegönnt. Auf dem Weg dort hin sind mir mehrmals verschiedene Streifenwagen begegnet, auch das gab mir nochmals ein Sicherheitsgefühl.

    Das sich der Mann, den ich nach wie vor dem handelnden Göttinger Drogenmilleu am Waageplatz zurechne und er sich mir gegenüber aggressiv wirkend und einschüchternd verhalten hat, ist er Gegenstand der Berichterstattung, die Bilder ohne sein Gesicht, dazu habe ich mich entschieden, sind daher zu veröffentlichen:

    Die nächste Zeit werde ich um den Drogenumschlagsplatz (Konsumenten- bzw. Straßenhandel im unterstersten Segment) ein Bogen machen und zumindest nicht dokumentieren, da können sich die Profis drum kümmern, denen ich nicht im Weg stehen will. Dort werden definitiv harte Drogen gedealt, Drogen die, man kann es den meist sehr jungen Betroffenen ansehen, Schäden hinterlassen. Und dabei gibt es zumindest für legalisiertes Cannabis mittlerweile Clubs, wo man sich einfach und günstig eindecken kann.

    Mein Statement:

    Der zunehmende Drogenhandel von harten, meist stark verschnittenen und verunreinigten Drogen, der immer häufiger auch mit Gewalt und Zwangs-Prostitution einhergeht und die Folgen und Schäden die das mit sich bringt, verorte ich wie auch die massive Zunahme von Fahrraddiebstählen, Auskuntschaftungen von Grundstücken und Einbrüchen, als einen Teil der hybriden Angriffe die Europa und verstärkt Deutschland erleben. Ich werde mich auch weiterhin nicht einschüchtern lassen, ich werde weiter bloggen und fotografieren, schreiben, denken, reden, malen, gleichgültig wen man dabei mit welcher Methode gegen mich subtil oder offen ins Feld führt – gleichgültig ob es von links oder rechts, schwarz oder weiß, Frau oder Mann und allem dazwischen kommt.

    Damit verneige ich mich jeden Tag vor dem Recht der freien Berichterstattung in der Demokratie und auch der wertvollen Arbeit des von Mafia am 15. Juli 2021 in Amsterdam ermordeten niederländischen Kriminalreporters Peter R. de Vries, dem ich als Blogger nicht im Ansatz das Wasserreichen kann – aber auf’s Wasser schlagen, dass geht weiter! Es wirkt!

  • Göttingen: Willi Parlmeyer Gruppe (ZFG) im OM 10 ein völkisches Männer Kollektiv?

    Göttingen: Willi Parlmeyer Gruppe (ZFG) im OM 10 ein völkisches Männer Kollektiv?

    Die Willi Parlmeyer Gruppe (ZFG) bietet im ehemals herrschaftslosen Wohnprojekt OM 10 Ende Juli einen Stickkurs an, zumindest stand das auf dem öffentlichen Emailverteiler Schöner Leben (SL):

    Anlässlich des Tags des palästinensischen Thobe (traditionelles Kleid), der jährlich am 25. Juli gefeiert wird, bieten wir auch dieses Jahr wieder einen Workshop zur palästinensischen Stickerei (Tatreez) an. Der Thobe ist mehr als nur ein Kleidungsstück: Er ist ein lebendiges Erbe, ein Symbol von Stolz, Geschichte und kulturellem Widerstand.

    Dafür möchte die Parlmeyer Gruppe pro Kopf bis zu 20 € abkassieren.

    Eine Userin des Mailverteilers warnte daraufhin auf SL alle und schrieb:

    Liebe potentielle Teilnehmer*innen

    Während ich jegliche non-digitale Beschäftigung wertvoll finde und Sticken ein altes Kunsthandwerk ist, bitte ich euch trotzdem, dass ihr euch das noch einmal gut überlegt.
    Wir kämpfen nun seit über hundert Jahren für Emanzipation, die ich muslimischen Frauen auch wünsche.
    Ich wünsche ihnen eine aufgeklärte schulische Bildung, Studium für die, die es möchten und nicht die bedingungslose Unterwerfung unter Männer und ein völkisches Kollektiv.
    Die Freiheit sich so zu kleiden wie es zu den eigenen Bedürfnissen passt.
    Trachten sind schon immer ein Symbol einer patriarchalen, reaktionären und binären Gesellschaft.
    Wollt ihr das wirklich für die palästinensischen Frauen?
    Wollt ihr das für euch selbst?

    Beitragsbild: Eigenes Material, Demoanmelder Willi Parlmeyer mittig mit Geschirrhandtuch und Mitläufer*innen bei Anti-Israel-Demo am 17. Mai 2025 in Göttingen.

  • Müll im Synagogendenkmal Göttingen 26.6.25

    Müll im Synagogendenkmal Göttingen 26.6.25

    Heute am Synagogendenkmal zum dokumentieren; in dem Moment als ich fotografieren wollte, nahm ein Mann und eine junge Frau im Synagogendenkmal auf der Treppe Platz, sie hatten Döner und Coke. Als ich runter ins Denkmal kam, wurde ich direkt von dem Mann angesprochen ‚Aber nicht fotografieren‘.
    Das man sich mit solchen Ansprachen zum Gegenstand der Berichterstattung machen kann, scheint erst wenig später begriffen worden zu sein, reagieren auf sowas tue ich grundsätzlich nicht, die gingen dann, nahmen ihre Packungen, Futter und Getränkedosen mit und setzten sich auf die Treppe der ehemaligen JVA auf der anderen Straßenseite.

    So sind dann die Bilder entstanden vom Müll im Synagogendenkmal.

    Dem Unterstützerkreis des ‚Sozialen Zentrums‘ im OM10 scheint der Zustand des Platzes und Gedenkorts – an dem am 9. November 1938 die Synagoge abgefackelt wurde – recht egal zu sein, was mich ehrlich gesagt auch nicht mehr wundert, steht das OM10 seit doch seit Anfang diesen Juni im Bericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen getaggt mit »verletzendem Verhalten, israelbezogenenem Antisemitismus und Post-Schoa-Antisemitismus« vgl. Seite 40

    Das im Denkmal Drogen konsumiert werden, hatte ich vorwenigen Tagen bloggt. Heute roch es dort auch nach Pisse. Das ist einfach nur beschämend, aber bestätigt mich darin, das OM10 in keiner Weise mehr mit ehrenamtlicher Zeit zu unterstützen und auch darin vor ca. 6 Monaten die Geschichts-AG des ‚Sozialen Zentrums‘ im OM10 verlassen zu haben.

    PS: Eine Gedenktafel, die mal am Haus war, sollte eigentlich nach Bauabschluss (das war vor ca. 2 Jahren) des Wohnprojekts wieder angebracht werden, aber auch das scheint dort niemand zu kratzen. Oder fast niemand, mit jemand vom Nullfünf FanRaum Göttingen 05 – also ein gestandender Antifaschist – konnte ich ein kurzes Gespräch führen und das thematisieren und man schaut was man machen kann.

    Im Anschluss den Müll entsorgt.

  • Abermals Wohnungsloser in Göttingen schwer angegriffen

    Wie das Stadtradio Göttingen am 30. März mitteilt, wurde abermals ein Wohnungsloser in der Göttinger „Innenstadt im Schlaf mit einer Metallstange attackiert. Die Angreifer riefen ihm zu, er solle verschwinden. Der Obdachlose erlitt schwere Verletzungen, darunter eine Platzwunde am Kopf und mehrere Brüche.“

    Im Polizeibericht der Göttinger Polizei taucht davon der Zeit nichts auf, in den Pressemeldungen der Polizei geht es um Eigentumsdelikte und ein verloren geganges Fahrzeug, was viel Ermittlungsarbeit bindet …

    ¹ https://www.stadtradio-goettingen.de/redaktion/nachrichten/obdachloser_in_goettingen_im_schlaf_angegriffen
    ² https://web.archive.org/web/20250331091314/https://www.presseportal.de/blaulicht/nr/119508 (Memento)

    Update 3. April: Heute sehe ich, das auch das GT berichtet hatte und im Schlusssatz des Artikels anmerkt

    „Die Polizei war bislang für eine Stellungnahme zu dem geschilderten Fall nicht erreichbar.“³

    ³ https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/goettingen/goettingen-obdachloser-im-schlaf-angegriffen-und-verletzt-52TLIAICC5E67N5MPGRTWDOK5Q.html

  • Recherche: Erfahrungsberichte Städtische Wohnungsbau (SWB) gesucht

    Recherche: Erfahrungsberichte Städtische Wohnungsbau (SWB) gesucht

    Neben den öffentlich zugänglichen Rezensionen suche ich Erfahrungsberichte von Menschen mit der Städtischen Wohungsbau Göttingen.

    Ich bin seit 30 Jahren Blogger und seit 20 Jahren lebe ich in der Südstadt in der Elbinger Straße. Ich kann neben Anoynmität auch Quellenschutz für Whistleblower*innen anbieten. Oder mir auch einfach mal Ihr Leid oder Freude mit der SWB anhören. Ich bin ev. Christ und fühle mich mit meinem Glauben am Wohlsten in der Kreuzkirche und unter freiem Himmel, möchte aber niemanden „bekehren“, wenn sie das nicht stört, freue ich mich auf sie.

    Hintergrund und Auslöser ist das Auffinden von meist vereinsamten Verstorbenenen in Wohnungen der SWB, Schilderungen das Sachbearbeiter*innen keine Sozialkompetenz aufweisen würden oder sogar Mieter*innen „entwohnen“ und geäusserte Verdachte der Vorteilsnahme (der Vergabe von Wohnungen an der Warteliste vorbei an Verwandte und Bekannte), Bestechung/Korruption und Schikanierungen und Einschüchterungen (die u.U. unter der Nachweisgrenze liegen) durch extrem rechte aber auch stalinistische und/oder verschwörungsidologische Anwohner*innen oder Sachbearbeiter*innen

    Ich kann Ihnen sowohl meine Rufnummer geben, ein verschlüsseltes Kontaktformular anbieten, als auch mich mit Ihnen persönlich treffen. Ich arbeite in der Sache investigativ, autonom und vertraulich. Dennoch bin ich gut vernetzt.

     

    Am 11. Januar 2025 jährt sich das Auffinden einen Toten in unserem Haus. Alexandr D. Er könnte noch leben, hätten Wohnungsbau, Vormund des Opfers, Justiz, Polizei und Presse auf Warnungen und Hinweise reagiert!

    https://www.hna.de/welt/goettingen-niedersachsen-nachbarn-mann-verwesungsgeruch-leiche-tod-toter-wohnung-polizei-zr-13434579.html

    Uli Eberhardt

    Eigenes Bildmaterial, verwundert beim Austragen des Gemeindebriefs in der Adventszeit 2024 aufgenommen.

    PS: Ich bin auch für ein Gespräch mit dem neuen Vorstand der SWB offen!

     

     

    Und während ich das schreibe klingelt die iranische Nachbarin von drunter bei mir … was da geschah steht im nicht öffentlichen Tagebuch unter Hashtag #trulla. Franz Kafka lässt grüßen 😉