Beobachtungen aus dem beschädigten Leben

  • Ich werde es nicht vergessen: Was die Jüdin in Groningen zu mir sagte.

    Als ich 2019 das Zweite mal mit dem Niedersachsenticket +Plus Groningen nach eben jenem Groningen fuhr, da war ich in der Synagoge und kaufte dann im Anschluss noch im dortigen Shop zwei Andenken und eine Flasche Rotwein von den Golanhöhen. Ich hatte gerade zwei Nazidemos, Bedrohungen und Entmenschlichungen hinter mir und zwei durchgeknallte Nachbarn an der Hacke, die an mir mental schraubten und denen ich so ein paar Stunden entkommen konnte.

    Ich sprach mit der Frau im Shop, mit meinem Niederländisch und Englisch, was miserabel ist. Und die Frau schaute mich an, tief schaute sie und muss gespürt haben was mich rührt und sie sagte in akzentfreiem Deutsch:

    „Die Deutschen singen wieder. Sie singen ‚Deutschland, Deutschland über alles.‘ Aber wir in Groningen singen auch. Wir singen ‚Groningen über alles.‘ Wenn es mal nicht mehr geht, kommen sie wieder nach Groningen.“

    Da hatte ich dann schon ’nah am Wasser gebaut‘ und mit glasigen Augen vermittelte ich meinen Dank und sagte ihr, das ich wieder komme. Und wir schauten uns an und wussten etwas von einander … und verabschiedeten uns: tot ziens

     

    Heute (9. Januar 2025) ist so ein Tag, ich wäre jetzt sehr gern in Groningen. In mir ist große Wut und Enttäuschung, wie sich alles entwickelt und wie wenig Gespür die Menschen in Deutschland noch für einander haben. Mit einem Satz, können sie Dich von Jetzt auf Gleich komplett verschrecken, einfach so.

  • Feiger Farbanschlag und Verwüstung an Botschaft Israels in den Niederlanden

    Feiger Farbanschlag und Verwüstung an Botschaft Israels in den Niederlanden

    Wie die Botschaft des Staates Israel in den Niederlanden heute mitteilt, wurde gegen sie am heutigen frühen Dienstagmorgen ein Anschlag verübt.

    Vanochtend vroeg is de ingang van de ambassade van Israël in Den Haag vernield en beklad met rode verf.
    Deze laffe daad is opnieuw een illustratie van de gevaarlijke gevolgen van de toenemende haat en opruiing.
    Diplomaten moeten te allen tijde veilig en ongehinderd hun werk kunnen doen.

    De politie heeft verdachten aangehouden. Wij hebben er alle vertrouwen in dat de Nederlandse autoriteiten alle noodzakelijke maatregelen zullen nemen om dergelijke aanvallen in de toekomst te voorkomen.

    Deutsche Übersetzung:

    Am frühen Morgen wurde der Eingang der israelischen Botschaft in Den Haag verwüstet und mit roter Farbe beschmiert.
    Diese feige Tat ist ein weiteres Beispiel für die gefährlichen Folgen des zunehmenden Hasses und der Aufwiegelung.
    Diplomaten müssen ihre Arbeit jederzeit sicher und ungehindert verrichten können.

    Die Polizei hat Verdächtige festgenommen. Wir sind zuversichtlich, dass die niederländischen Behörden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werden, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern.

    Quelle: Botschaft des Staates Israel in den Niederlanden / Den Haag auf twitter/x

  • Grillkohle am Denkmal Synagogenplatz Göttingen

    Grillkohle am Denkmal Synagogenplatz Göttingen

    Nachdem es ein paar Tage im denkmalgeschützten Bereich des von Corrado Cagli 1973 fertiggestellten Mahnmal Synagoge an der Ecke Obere- und Untere-Masch-Straße ganz gut aussah (weniger Verpackungsmüll, keine Drogenkonsumreste, kein Uringeruch und unten von fleißigen Leuten gekehrt), frag ich mich mittlerweile ob das einfach Absicht ist, denn es sieht bewusst auf den denkmalgeschüützten Bereich hingeschütet aus.

    Das, der dokumentierte OM10 Sperrmüll letztens und die fremdbestimmte, politische und teilweise antisemitische Kontextualisierung des Ortes an dem am 9. November 1938 die Synagoge abgefackelt wurde, sind nicht mehr zu tolerieren (vom lateinischen tolerare »ertragen« bzw. »aushalten«).

    Vlt. führt mal jemand von den Vernuftbegabten ein paar sensibilisierende Gespräche und stärkt soziale Kompetenzen, der mehr und mehr radikalisiert-gemachten Heranwachsenden und Menschen in der Selbstfindungsphase.

    Appell!

    Diese Schändungen müssen aufhören!
    Sowie die unzähligen, antiisraelischen Sachbeschädigungen und der damit verbundene Psychoterror in der Stadt und auf dem Uni-Gelände enden müssen!

  • Fotobericht von Anti-Israel-Demo einer der Parlmeyer-Gruppen am 11. August 25 in Göttingen

    Fotobericht von Anti-Israel-Demo einer der Parlmeyer-Gruppen am 11. August 25 in Göttingen

    Fotos auf flickr https://www.flickr.com/photos/182166336@N04/albums/72177720328321869/

    Offensichtlich kurzfristig am Vormittag als Versammlung angemeldet und danach auf Instagram mit mittlerweile nur noch mässiger Reichweite beworben, versammelten sich etwa 40 bis 50 Personen aus dem Anti-Israel-Spektrum – teils an der Alma Mater Göttingen als Studierende eingeschrieben, geringen teils aus dem Unterstützerkreis OM10/Soziales Zentrum – mit überwiegend Palitüchern um den Hals bzw. um den Kopf gewickelt und mit Schildern, um vermeintlich Medienschaffende die getötet worden sein sollen, zu betrauern. Skandiert wurde in Slogans unter anderem Israel würde Kinder töten und deutsche Medien würden lügen (vgl. »Kindermörder Israel!« und Verschwörungstheorie »Lügenpresse«. Der mehrfach verurteilte ehemalige Göttinger Piratenchef bzw. ehemalige Chef des Göttinger Stadtradios trug sogar ein Schild auf dem dem Staat Israel »Massenmord« vorgeworfen wird.

    Zum Selbstverständnis von Pressefreiheit vereinzelter Göttinger Palestina-Apologeten

    Thema der Versammlung soll Pressefreiheit gewesen sein. Welches Verständnis man von der demokratisch geschützten Freiheit der Berichterstattung hat, wurde mir dann auch hautnah demonstriert: Einer der Anwesenden in Gelbweste und Palituch kam auf mich zu und sprach mich mit Vorwürfen an, auf die ich nicht reagierte. Es muss die Stoischkeit sein, die ihn angestachelt haben muss, er sagte „dann geh ich jetzt zur Polizei wegen der Portraitaufnahmen letztes mal“. Im Anschluss fragte die Polizei nach meiner ID, was diesmal sehr schnell ging, so konnte ich mit sehr kurzer Unterbrechung weiter beobachten, Notizen machen, fotografieren.

    Gegen 19.15 bin ich dann weg, auch weil diese Leute ein bisschen medienscheu und stark emotionalisiert wirkten und auch noch aus einem anderen Grund, der im nicht öffentlichen Tagebuch besser untergebracht ist. Laut Webstream vom Marktplatz hatte dann auch die Polizei gegen 20.30 Uhr Feierabend, zumindest bei diesem Einsatz.


    Auf dem Rückweg wieder antisraelische Sachbeschädigungen

    Auf dem Rückweg ist mir dann noch ein frisch geklebt wirkendes Plakat (Sachbeschädigung, vermtl. diesmal ohne Substanzverletzung) aufgefallen, was ich schon an anderer Stelle heute früh fand: Auf dem Plakat werden alle israelische Soldaten in deutscher Sprache als »Vergewaltiger« und »Mörder« bezeichnet, auch eine schlecht übersetzte hebräische Version des Textes ist auf dem Plakat. Das Foto davon packe ich mit weitgehend verpixeltem Kontent mit ins flickr-Album.

    Hyperlinks

    Fotos auf flickr

    Nichts gegen Juden ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung »Kindermörder Israel!«

    Bund für politische Bildung Verschwörungstheorie »Lügenpresse«

    IDF Dokumente (4959 EN) vom 23. Oktober 2024 6 Al – Jazeera Journalists Hamas and Islamic Jihad Terrorists und daraus auch das Beitragsbild

  • Fehlerkultur? Nach Angriff bei „Zaytouna“ auf jüdischen Mann, Täter entkommt, Opfer durchsucht: Mannheimer Polizei in massiver öffentlicher Kritik

    Fehlerkultur? Nach Angriff bei „Zaytouna“ auf jüdischen Mann, Täter entkommt, Opfer durchsucht: Mannheimer Polizei in massiver öffentlicher Kritik

    Wie die Arbeitsgemeinschaft im Raum Rhein-Neckar der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in einer Pressemeldung erklärt, wurde ein jüdisches Gemeindemitglied gestern in Mannheim angegriffen und verletzt und eine weitere Person wurde als »Kindermörder« beschimpft. Die Polizei in Mannheim soll nicht eingegriffen haben, im Gegenteil, die Polizei soll das Opfer erfasst und durchsucht haben, während der Täter entkommen konnte und sich die Stimmung weiter aufheizte.

    Die gestrige Pressemeldung der AG Rhein-Neckar der DIG im vollständigen Wortlaut:

    PRESSEMITTEILUNG

    Mannheim, 27.07.2025

    Angriff auf jüdisches Gemeindemitglied bei anti-Israel Kundgebung in Mannheim

    Was sich gestern auf dem Mannheimer Marktplatz abspielte, war ein Skandal – ein offener Angriff auf jüdisches Leben inmitten unserer Stadt, beobachtet von der Öffentlichkeit, geduldet von den Behörden.

    Ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde Mannheim wurde während einer pro-palästinensischen Kundgebung von Zaytouna RNK körperlich angegriffen, während er sich die Bilder der Kundgebung ansah. Ohne Provokation. Der Mann wurde zu Boden geworfen, verletzt, sein Hemd zerriss – er musste im Krankenhaus behandelt werden. Gleichzeitig wurde ein Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Rhein-‚Neckar beschimpft, als „Kindermörder“ verunglimpft – nur weil er da war.
    Der Angreifer konnte ungehindert agieren, da die Polizei zu spät eingriff, denn erst als das Opfer bereits am Boden lag, wurde die Polizei aktiv und erfasste und durchsuchte – das Opfer. Der Angreifer konnte in dieser Zeit bis auf weiteres entkommen. Begleitend durfte ein Redner, der durch Auflagen ein Redeverbot erteilt bekommen hatte, die Menge trotzdem durch hetzerische Parolen aufheizen.

    Und anstatt die Menge nach diesem Zwischenfall zur Ruhe zu bringen, geschah das Gegenteil: Die Organisatoren der Kundgebung unternahmen keinerlei Versuch zur Deeskalation. Im Gegenteil – sie feuerten die Menge weiter an. Die Stimmung wurde absichtlich aufgeheizt, nicht gedämpft. Der Ton wurde aggressiver, nicht gemäßigter. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, im Chor: „Shame on you!“ zu rufen – und zwar nicht dem Angreifer entgegen, sondern dem am Boden liegenden jüdischen Opfer. Eine perfide Verdrehung von Schuld und Verantwortung, wie man sie kaum für möglich hält – und doch spielte sie sich gestern mitten in Mannheim ab.

    Gestern wurde wie auch schon in der Vergangenheit in aller Öffentlichkeit lautstark gegen Zionisten gehetzt, unmissverständlich die Zerstörung Israels gefordert und wieder erklang der Ruf nach „Intifada“. Keine Zwei-Staaten-Lösung, kein Dialog, kein Frieden – nur eine einzige Lösung: Gewalt. Aufstand. Vernichtung.
    Und Artikel 1 GG scheint in Mannheim dem Recht auf Meinungsfreiheit untergeordnet zu sein. Zumindest wenn es Menschen betrifft, die sich als Zionisten identifizieren und sich für jüdische Selbstbestimmung einsetzen. Ihre Würde ist antastbar.

    Wir fordern endlich Konsequenzen.

    – Eine öffentliche Stellungnahme der Stadt Mannheim
    – Die konsequente Strafverfolgung der Täter
    – Ein Ende der israelfeindlichen und antizionistischen Hetze unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit
    – Die Beachtung des Artikel 1 GG, der auch für Zionisten gilt

    Die rote Linie ist überschritten.

    Was gestern geschah, war kein Ausrutscher – es war ein Armutszeugnis.
    Für ganz Mannheim.

    Quelle DIG Rhein-Neckar
    u.a. facebook, dort finden sich auch viele sachliche Kommentare die die Ereignisse thematisieren.
    https://www.facebook.com/DIG.RheinNeckar.Mannheim/posts/pfbid027xb5sxs8RCDvSVLcSCqCjbL7A5TRyshioEzqJ7Q3gdtvLTtG9shvUMiEX7ybkTSil?__cft__[0]=AZUCFKrvKvMXaWV3sfnPtf7wgCYdpo8ZNTH4lRiuPuGQbfe8KCqm1XsCvd129086yDTLsLUcfUMxXXncuhPCeC0EN7XY0trIlELEoBubwtxv-GboRo4397sC2V7FLnwiHrcYAHAEXif0F_XeKsXf7_7mh-hcF_bU07lwaJsO72qfUQ&__tn__=%2CO%2CP-R

  • Sonntag: Bahnhof „Students for Palestine“ – Fotografieren zeitweise gestört und eingeschränkt

    Sonntag: Bahnhof „Students for Palestine“ – Fotografieren zeitweise gestört und eingeschränkt

    Fotos bei flickr: Anti-Israel-Stand von Plastine-Apologeten 27.7.25 Göttingen Bahnhof

    Gestern, am Samstag 26.7.25 hatte der Instagram-Account „sfp_goettingen“ einen „Infostand“ am Bahnhof von Göttingen für heutigen Sonntag beworben und für die Bewerbung des Standes u.a. Bilder und Videos von sehr kleinen, abgemagerten und kranken Kindern, einem offenbar im sterben liegenden, sehr abgemagerten Mann und einen offenbar abgemagerten Toten veröffentlicht. Bilder und Videos die offenbar emotionalisieren und politisch Wirkung erzielen sollen. Die Echtheit des Bilder/Videos sind auch Gegenstand der Recherche.

    Infostand nicht 48 Stunden vorher angemeldet

    Offensichtlich war der Infostand zum Zeitpunkt des Stattfindens nicht angemeldet, zumindest kam die Polizei vorbei und zwei Polizeibeamte führten Gespräche und nahmen Daten vermtl. zur Anmeldung auf.

    Die Strategie: Slapp

    Das war dann auch der Zeitpunkt als aus dem Infostand heraus drei sehr junge Personen auf mich zu kamen, sich zwischen mich und den Infostand stellten und mir Fragen stellten, das übliche „Für wenn fotografieren sie“, „Wo ist ihr Presseausweis“, „Wir wollen nicht fotografiert werden“. Der Wortfühhrer dieser kleinen Gruppe ging dann zu einem Polizeibeamten, der dann meine Identität erfragte – was auch wieder die These stützt, das Palästina-Apologet*innen möglichst viele Personen in ihre Ereignisse verwickeln wollen, primär den Staat den sie in fast allen Reden ablehnen und zum Widerstand aufrufen, also Polizei und Justiz, aber auch immer wieder im Fokus von Palästina-Apologeten kritische Blogger und Journalisten die mit Methoden des Slapping einzuschüchtern sind. Der Wortführer, der mich mehrfach ansprach, ging dann noch häufiger zum Polizeibeamten, nachdem der Wortführer mir sagte er wolle mich wegen Portraitaufnahmen anzeigen. Es gab dann nochmals ein Gespräch mit den Beamten und ein betrunkener wirkender Zeuge der auf der Bank daneben saß, meldete sich dann auch noch zu Wort und wurde inkl. seiner Personalien auch gehört.

    Da ich genug fotografiert hatte und die Sache auch nicht noch befeuert werden sollte, ging ich danach noch zum Syngogenplatz zur Mülldokumention und entsorgen des dortigen überwiegend Verpunkungsmüll, wie mittlerweile fast jeden Tag.

    Auf dem Nachhauseweg sah ich dann noch ein paar „Sachbeschädigungen for Palastine“ bei Kaufland in der City, von denen ich eine übermalte Schmiererei und eine offensichtlich frische mit in das flickr-Album packe bzw. hier als Beitragsbild verwende.

  • Wieder Müll auf Synagogenplatz dokumentiert

    Wieder Müll auf Synagogenplatz dokumentiert

    Heute lag auf(!) dem Synagogenplatz Sperrmüll vermtl. [Update: 19.07.2025: Zwei Quellen bestätigen Besteller war OM10, eine natürliche Person ist nicht bekannt] vom OM10.

    Kurzbericht: Zeitweise wurde heute meine Freiheit der Berichterstattung eingeschränkt durch ins Bild springen, an die Kamera fassen, massives ansprechen, umstellen und Forderung nach Dokumenten.
    Die vermeintlich Betroffenen meiner Dokumentation, die sich durch ihr Verhalten auch zum Gegenstand der Berichterstatung gemacht haben, verständigten die Polizei, sie wurden über ihre Rechte belehrt, ich konnte weiter dokumentieren. Eine Anzeige wegen Nötigung wird auch kein Geschichtsbewusstsein und Soziales Verhalten schaffen.

    Danach gab es sowas wie ein deeskalierendes Gespräch mit einem engagierten Anwohner, der sich im OM10 u.a. für das „Soziale Zentrum“ enagiert, ob daraus Früchte hervorgehen möchte ich erfahrungsgemäss und in Anbetracht der Hasskommentare die über mich verbreitet werden, eher bezweifeln.

    Die Personen die die Situation essklaierten, räumten wenigstens den Müll beseite, Zeug das im denkmalgeschützten Bereich grundsätzlich nichts verloren hat.

    Lesetipp, aus gegebenem Anlass: Karl Popper

  • Bilder von „friedensbewegtem“ Treffen an der Alma Mater Göttingen – Saturday July 5th, 2025.

    Bilder von „friedensbewegtem“ Treffen an der Alma Mater Göttingen – Saturday July 5th, 2025.

    Der umstrittene Reiner Braun (u.a. Friedenswinter und Montags-Wahnmachen), der zuletzt der Ukraine ihr Verteidigungsrecht absprach, war heute in Göttingen.

    Bilder auf flickr https://www.flickr.com/photos/182166336@N04/albums/72177720327352398

    Bilder von der Zusammenkunft NatWiss mit etwa 30 Teilnehmer*innen an der Uni Göttingen, die laut den Veranstaltern auch „Unterstützer“ gewesen sein soll.

  • Nach Kritik am Zustand des denkmalgeschützten Bereich am Platz der Synagoge Göttingen: OM10 Sockenpuppe* möchte psychiatrisieren

    Nach Kritik am Zustand des denkmalgeschützten Bereich am Platz der Synagoge Göttingen: OM10 Sockenpuppe* möchte psychiatrisieren

    Anonymer Account und mit Hund als Profilbild, der sich offensiv und vertrauensbildend mit mir auf nebenan anfreundete, sein Verhalten dann massiv änderte, hinsichtlich Kritik zum OM 10 schwieg, auf nebeban als auch facebook Diskussionen anzeltet und sobald sich vermeintlich Bürgerliche, Linke und Rechte massiv streiten daraus zurückzog und danach ganz offen für das wegen Verschutzung des Synagogenplatz und wegen Antisemitismus in die Kritik geratene OM 10 wirbt und Personen für einen Verein rekrutiert, möchte mich psychiatrisieren.

    Die Drohung als auch das anonyme Vorgehen erinnert an Methoden in der DDR.

    Psychiatrisieren, Methoden der Stasi:

    „Die Stasi, das Ministerium für Staatssicherheit der DDR, nutzte die Psychiatrie für politische Zwecke, insbesondere zur „Zersetzung“ von Regimegegnern. Dies beinhaltete den Missbrauch von psychiatrischen Gutachten, Zwangseinweisungen und den Einsatz von Medikamenten zur Vernehmung oder Ruhigstellung.“

    *Sockenpuppe (englisch sockpuppet, auch Fakeaccount, Zweitaccount, Multiaccount oder Doppelnick; Plural auch Mehrfachkonten)

    Im OM10 versammeln sich auch die Parlmeyer Gruppierungen (u.a. ZFG) mit Veranstaltungen und Vorbereitungen für Anti-Israelische Demonstrationen bei denen Verschwörungserzählungen sowohl über den Staat Israel, als auch die Bundesrepublik Deutschland (vgl. Rede Willi Parlmeyer am 17. Mai 2025 am Alten Rathaus Göttingen) verbreitet werden. Aus dem Umfeld der Parlmeyer Gruppierungen und von Willi Parlymeyer selbst wird zum Widerstand aufgerufen. Es wurde aus dem Umfeld der Parlmeyer Gruppierungen nachweislich Anfang Juni 2025 ein antisemitischer Farbanschlag begangen, bei dem eine Ordner*in der Parlmeyer Demos beteiligt war und bei dem Sachschaden im oberen vierstelligen Bereich entstanden ist.

    Und natürlich habe ich Belege – denn Belege sind existenziell:

  • Bilder von der Anti-Israel-Parade Kassel – Saturday June 28th, 2025. Teilnehmer tranken kaum Wasser.

    Bilder von der Anti-Israel-Parade Kassel – Saturday June 28th, 2025. Teilnehmer tranken kaum Wasser.

    Bilder von der Anti-Israel Prozession / Parade / Demo / Auflauf in Kassel Samstag 28. Juni 2025 finden sich auf Flickr https://www.flickr.com/photos/182166336@N04/albums/72177720327209817/

    Es sind mehrere Leute umgekippt, einmal kam der Krankenwagen. Kein Wasser trinken und in der prallen Sonne 2 Stunden Slogans rufen ist nicht so intelligent. Aber manche Alten hatten im Gegensatz zu den meisten Kindern Wasser. Siehe Bilder. Die Kinder und Jugendlichen sind verpixelt. Dabei war Wasser auch Kern-Thema: In Gaza fehlt Wasser, in KASSEL steht es kostenfrei zur Verfügung https://kasselwasser.de/trinkwasser/trinkwasserbrunnen direkt vor Ort Wilhelmsstraße / Ecke Obere Königsstraße

  • Weniger Müll am Synagogenplatz – stattdessen ein mutm. Deal am Waageplatz beobachtet und in bedrohliche Situation geraten

    Weniger Müll am Synagogenplatz – stattdessen ein mutm. Deal am Waageplatz beobachtet und in bedrohliche Situation geraten

    Freitag 27. Juni 2025 am Synagogenplatz zum dokumentieren gewesen; es war weniger Müll im Synagogendenkmal als zuvor. Ich bin dann noch über den Waageplatz bei der Staatsanwaltschaft gelaufen, dort wo auch Drogen vertickt (verticken, Jargon für Drogenhandel) werden und ein paar meist sehr junge Menschen im Rausch, Entzug und meist dehydriert auf den Bänken sitzen. Dabei habe ich eine Übergabe von vermutlich Drogen beobachtet, eine junge Person mit blondem Zopf kam an den Leinekanal mit einem recht neuen Pedeleg (das ist mir erst später, wie auch der Zopf, beim Betrachten eines Bildes aufgefallen) am Waggeplatz, oben drüber ist die Parkfläche mit Treppe hinunter, dort saßen und standen ein paar von den mutmaßlichen Drogenhändlern von denen dann geschwindt zwei Personen zu der jungen Person mit dem Zopf gingen. Einer gab der anderen Person etwas und der gab das der jungen Person die mit dem Pedeleg kam. Da ich das als Drogenübergabe interpretierte, fertigte ich davon ein Bild an. In dem Moment rannte eine der Personen den Weg zu mir in Höhe der Leinekanalbrücke (Waageplatz/Reitstallstraße) am Parkplatz des Carre, er war extrem schnell und baute sich vor mir auf, was wohl einschüchternd auf mich wirken sollte, fing an zu reden, wurde dabei lauter und wikrte bedrohend, er teilte mir mit das er ein Problem mit mir habe, mit das was ich hier tue und ich aufhören soll zu fotografieren, er kam immer näher und berührte mich dabei am Arm, ich gab ihm verbal und sehr laut mehrmals Contra warnte bei meiner dritten Ansage das er nun Abstand nehmen solle und ich sagte ihm das er sich nun zum Gegenstand der Berichterstattung macht. Dann lief er weg, davon fertigte ich Bilder an, da er zum Gegenstand meiner Berichterstattung wurde.

    Danach wurde ich von mehreren Personen die dort mutmaßlich auch checken (Checken, ebenfalls Jargon für Drogen verkaufen) fixierend beobachtet und höhnisch wirkend angelacht. Ich ging dann erst zur Staatanwaltschaft, die hatte zu dem Zeitpunkt – es war weit nach 12 Uhr – geschlossen, dann ging ich zum Synagogenplatz und verständigte die Polizei, sagte wer ich bin und wo ich befinde, schilderte grob den Sachverhalt und gab auf Nachfrage eine Personenbeschreibung durch. Die Polizeibeamtin wirkt dabei auf mich sachlich, aber auch irgendwie beruhigend, ihre Nachfragen konkretisierten meine noch frische Erinnerung und ihre Ruhe und Präzision beim Fragen gaben mir ein Gefühl der Sicherheit. Etwa 2 Minuten später traf ein Wagen der Göttinger Polizei ein. Die Beamten waren sehr sachlich und haben sich alles angehört und das aufgenommen und sich die Bildvorschau auf der Kamera betrachtet. Sie kannten sich auch gut mit Presserecht und dem Recht am eigenen Bild aus, was ich vor relativ langer Zeit bei der Göttinger Polizei so nicht erlebt hatte, zum Beispiel beim dokumentieren von Demonstrationen (das bedeudet für mich das »Fehlerkultur« nicht nur eine Worthülse ist). Weil ich noch offensichtlich aufgeregt auf die Polizeibeamten wirkte, empfahl mir einer gleich mal was zu trinken, dann fuhren sie weg. Danach bin ich dann noch Freunde und ehemalige Arbeitskollg*innen in einem Cafe besuchen gegangen und hab mir einen Havermilch Cappuchino gegönnt. Auf dem Weg dort hin sind mir mehrmals verschiedene Streifenwagen begegnet, auch das gab mir nochmals ein Sicherheitsgefühl.

    Das sich der Mann, den ich nach wie vor dem handelnden Göttinger Drogenmilleu am Waageplatz zurechne und er sich mir gegenüber aggressiv wirkend und einschüchternd verhalten hat, ist er Gegenstand der Berichterstattung, die Bilder ohne sein Gesicht, dazu habe ich mich entschieden, sind daher zu veröffentlichen:

    Die nächste Zeit werde ich um den Drogenumschlagsplatz (Konsumenten- bzw. Straßenhandel im unterstersten Segment) ein Bogen machen und zumindest nicht dokumentieren, da können sich die Profis drum kümmern, denen ich nicht im Weg stehen will. Dort werden definitiv harte Drogen gedealt, Drogen die, man kann es den meist sehr jungen Betroffenen ansehen, Schäden hinterlassen. Und dabei gibt es zumindest für legalisiertes Cannabis mittlerweile Clubs, wo man sich einfach und günstig eindecken kann.

    Mein Statement:

    Der zunehmende Drogenhandel von harten, meist stark verschnittenen und verunreinigten Drogen, der immer häufiger auch mit Gewalt und Zwangs-Prostitution einhergeht und die Folgen und Schäden die das mit sich bringt, verorte ich wie auch die massive Zunahme von Fahrraddiebstählen, Auskuntschaftungen von Grundstücken und Einbrüchen, als einen Teil der hybriden Angriffe die Europa und verstärkt Deutschland erleben. Ich werde mich auch weiterhin nicht einschüchtern lassen, ich werde weiter bloggen und fotografieren, schreiben, denken, reden, malen, gleichgültig wen man dabei mit welcher Methode gegen mich subtil oder offen ins Feld führt – gleichgültig ob es von links oder rechts, schwarz oder weiß, Frau oder Mann und allem dazwischen kommt.

    Damit verneige ich mich jeden Tag vor dem Recht der freien Berichterstattung in der Demokratie und auch der wertvollen Arbeit des von Mafia am 15. Juli 2021 in Amsterdam ermordeten niederländischen Kriminalreporters Peter R. de Vries, dem ich als Blogger nicht im Ansatz das Wasserreichen kann – aber auf’s Wasser schlagen, dass geht weiter! Es wirkt!